Di
20
Jul
2010
Es war schon ziemlich hart, als heute Morgen um vier Uhr mein Wecker los ging. Doch ich war schnell wach, schliesslich wollte ich doch bei Sonnenaufgang bei der Pfälzerhütte sein. Nach einem grossen Schluck Kaffee überwand ich mich und stapfte in die stockdunkle Nacht hinein. Es war sehr unheimlich, der laut rauschenden Samina entlang zu joggen. Ich spurtete vor lauter Unbehagen ziemlich schnell los. Erst bei der Valüna verlangsamte ich mein Tempo und konnte den langsam hereinbrechenden Morgen geniessen. Weiter oben, inzwischen dämmerte es schon langsam, stellte sich ein super Gefühl ein und ich war froh, dass ich mich zu diesem Abenteuer durchrang. Ich hätte ewig so weiterrennen können. Und so war ich für den Sonnanaufgang viel zu früh bei der Pfälzerhütte auf 2100 M. ü. M. Doch plötzlich merkte ich, dass es empfindlich kühl war und hier oben pfiff ein rauher Wind von der anderen Talseite hoch. An eine Pause war nicht zu denken. Also rannte ich weiter, Richtung Nafkopf. Die Sonne wollte und wollte nicht kommen. Schon befasste ich mich mit dem Gedanken, bis ganz nach oben zu laufen. Doch dann ging es zum Glück plötzlich sehr schnell: Ein phantastischer Bilderbuch Sonnenaufgang machte alle Mühe und Kälte vergessen! Unglaublich schön! Tief beeindruckt machte ich mich auf den Heimweg und ncoh bevor alle im Steg aus den Federn krochen war ich überglücklich zurück. Es hat sich gelohnt!